Bethesda-eine große Familie

Schwester Monika Gottschild in Taiwan

Missionsstation: Behindertenheim "Bethesda" in Hualien

Schwester Monikas Aufgaben in Bethesda, einem Heim für Behinderte, sind:

  • Behinderten ein Zuhause zu geben, sie zu fördern und ihnen Gottes Liebe zu schenken, damit sie eine Zukunft haben. 
  • Mitarbeiterbetreuung und Schulung
  • Englisch-Bibelklassen im Gefängnis

Seit dem 16.08.1973 gehört Schwester Monika zu unserem Mutterhaus. 1988 reiste sie zum Missionsdienst nach Taiwan aus. Sie berichtet selber:
"Als ich 1988 das erste Mal in Taiwan landete, ahnte ich noch nicht, wie reich mich Gott hier beschenken würde. Gottes Berufung bedeutet nicht Ein- engung für mich, sondern Horizonterweiterung. Ich lernte Menschen einer völlig anderen Kultur kennen und lieben und kann mit ihnen gemeinsam Gott dienen.
Berufung ist nicht in erster Linie Verzicht, sondern Gewinn. Ich verzichtete zwar auf eine eigene Familie, dafür hat Gott mir in Bethesda eine große Familie von fast hundert Kindern und Jugendlichen anvertraut, die sich danach sehnen geliebt zu werden. Mein Herz schlug schon immer für Außenseiter der Gesellschaft, und es öffneten sich sogar Türen des Gefängnisses. Ich darf erleben, wie Strafgefangene, die an den Englisch-Bibelklassen teilnehmen, sich von Gott verändern lassen.
Unterwegs zu sein im Auftrag Gottes, mit einer Botschaft, die Menschen retten und verändern kann, das ist für mich die wichtigste Berufung, die es gibt. Gott erfüllte nicht alle meine Wunschträume, aber was er aus meinem Leben gemacht hat, übersteigt alle Vorstellungen, die ich jemals hatte. In Krisen, die mir nicht erspart blieben, war es mir wichtig, dass ich mich nicht auf eigene Gefühle oder Meinungen von Menschen verlassen hatte, sondern dass die Grundlage meiner Berufung Gottes klarer Befehl war.
Von ganzem Herzen bin ich Missionarin in Taiwan und stelle immer wieder fest: Eigentlich ist jeder Tag eine neue Berufung."

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Kindern ein Zuhause geben Mitarbeiterbetreuung Englischklassen im Gefängnis